RH #169Interview

NO RETURN

Frau Hihi und der Thrash Metal

NO RETURN gehörten zu den wenigen Highlights der französischen Death/Thrash-Welle, die auch Kapellen wie Massacra und Loudblast vor einer Dekade für kurze Zeit nach oben spülte. Doch anders als die längst verblichenen Kollegen melden sich NO RETURN 2001 mit einem absoluten Hammer-Album zurück.

„Self Mutilation“ nennt sich der Überflieger, der im letzten Soundcheck einen souveränen vierten Platz erreichte. Die CD ist ein mit mörderischer Präzision alles niedermähender Bastard aus (alten!) Sepultura und Slayer sowie einem Touch Fear Factory. Diesen perfekt gelungenen Spagat aus dem Besten der Achtziger-Thrash-Schule und modernen Sounds knüppeln NO RETURN fast ausschließlich mit durchgetretenem Gaspedal herunter, was beim Hören zu einem völligen Nackenwirbel-Massaker führt. „Self Mutilation“ gehört in verdammt noch mal JEDE Extrem-Metal-Sammlung.

Durch die aktuellen, öden Midtempo-„Thrasher“ fehlgeleitete Fans, die bei den Achtzigern vor allem an mächtig verunglückte Frisuren und Klamotten denken, sollten sich die Ohren ebenfalls kräftig frei blasen lassen. Es gibt kaum Bands, die es schaffen, einen „alten“ Stil dermaßen zeitlos zu verpacken. Wenn ein Werk das Banner „Thrash with class“ verdient hat, dann „Self Mutilation“. Diese Platte macht süchtig!

Und sie wirft jede Menge Fragen auf. Schließlich war es in den letzten Jahren sehr still um NO RETURN, und „Self Mutilation“ wurde völlig überraschend auf unsere Thrash-mäßig zur Zeit nicht gerade verwöhnten Ohren losgelassen....

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