RH #169Interview

FUEL

Ein Fall für die X-Akten

Sowohl mit ihrem ´98er Debüt als auch mit ihrem soeben veröffentlichten Zweitwerk „Something Like Human“ konnten sich FUEL einen Platz in unserem Dynamit-Teil sichern. Im Gegensatz zu Amerika, wo die hart rockenden Neo-Grunger schon lange zum erlauchten Kreis der Platin-Acts zählen, fristen sie hierzulande (noch) ein kümmerliches Schattendasein.

Der Hauptgrund dafür ist sicherlich in der mangelnden Live-Präsenz zu suchen. Außer einer kurzen Club-Tour im Vorprogramm von Silverchair herrschte in Deutschland nämlich Funkstille. Genre-Kollegen wie Creed und 3 Doors Down waren schlauer, ließen sich öfter auf hiesigen Bühnen blicken und konnten so auch die Alte Welt für sich gewinnen.

»Jaja, ich weiß«, gibt sich Hauptsongwriter und Lead-Gitarrist Carl Bell schuldbewusst. »Wir wurden seinerzeit vom Erfolg selbst etwas überrascht und spielten eine US-Tour nach der anderen - u.a. mit Aerosmith, Creed, The Offspring, Godsmack, Orgy und den Stone Temple Pilots. Als wir dann über einen Europa-Abstecher nachdachten, bekamen wir ein super Feedback aus Australien und Neuseeland, so dass wir uns entschieden, stattdessen lieber die dortigen Bühnen zu beackern. Danach wollten wir unbedingt wieder ins Studio, um die Pause zwischen den Alben nicht zu lang werden zu lassen. Mit „Something Like Human“ werden wir aber auf jeden Fall auch bei euch spielen!«

Hoffen wir´s, denn auch dieses Album verbindet wunderschöne Refrains und Gitarrenharmonien mit einer gesunden Portion Härte, die...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen