RH #168Interview

STYGMA IV

Harte Zeiten

Das Geheule um die zwiespältige neue Savatage-Scheibe darf aufhören. STYGMA IV haben mit "Phobia" eine melodische Power-Perle zurechtgeschustert, die ihresgleichen sucht. Kein Wunder: Die Band steht trotz ihrer dritten zwangsweisen Umbenennung schon seit Jahren für Erstliga-Releases.

Mit ein bisschen Phantasie kann man sich ausrechnen, dass hinter STYGMA IV niemand Geringeres als die ehemaligen Stigmata IV stecken, die zuvor unter Stigmata firmierten und sich in grauer Vorzeit gar unter dem wenig metallischen Banner Big Heat zusammenfanden. Ihre drei offiziellen Scheiben "Solum Mente Infirmis" (Stigmata), "The Court Of Eternity" (Stigmata IV) und jetzt "Phobia" haben die Österreicher zwar ohne Besetzungswechsel und auf durchgehend hohem Qualitätsniveau absolviert; sie verbrachten jedoch mehr Zeit mit Rechtsstreitigkeiten als auf der Bühne oder im Proberaum. Das letzte Lebenszeichen vor dem "Phobia"-Release war ein Auftritt auf dem ´99er Westfalen-Festival. Danach wurde es verdächtig still.

»Wir lagen seitdem quasi auf Eis«, lässt Frontmann Ritchie Krenmaier die Ereignisse noch einmal Revue passieren. »"Phobia" war damals schon fast fertig und sollte im Frühjahr 2000 erscheinen. Wir hatten ja bereits für "The Court Of Eternity" unseren Namen von Stigmata in Stigmata IV geändert, weil uns die Band des ehemaligen Extrabreit-Mitglieds Kai Hawaii verklagt hatte. Unser Label Noise hatte Stigmata IV als neuen Namen abgesegnet, ihn aber rechtlich nicht geprüft. Die ließen es...

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