RH #168Interview

INTO ETERNITY

Polka gegen Rush

Es geht doch noch! Nachdem es in den letzten Monaten im Newcomer-Bereich verdächtig ruhig war, lieferten die Kanadier INTO ETERNITY vor einigen Wochen mit ihrem selbstbetitelten Debüt einen absoluten Kracher ab, der sowohl Prog-Freaks, Death-Metaller als auch Fans von abgefahrenerem Stoff begeistern sollte.

Umso schlimmer, dass meine Soundcheck-Kollegen wohl auf ihren ungeputzten Ohren saßen und das Hammerwerk auf einen lächerlichen 32. Platz manövrierten. Dabei sind INTO ETERNITY kaum einen Deut schwächer als vergleichbare Acts wie Thought Industry, Voivod oder vor allem Anacrusis, die sich alle schon einen Dynamit-Orden ans Revers heften konnten.

»Voivod kenne ich natürlich, aber an Anacrusis und Thought Industry kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern. Insofern haben sie uns nicht beeinflusst«, erzählt ein bestens aufgelegter Scott Krall, seines Zeichens Basser der Combo. »Dass wir so etwas wie eine Mischung aus Progressive- und Death Metal spielen, war nicht beabsichtigt, sondern hat sich einfach so ergeben. Wir pfeifen uns u.a. Rush, Yes, Maiden, Queensryche, Dream Theater, Death, Cynic, Metallica, Nevermore und Fates Warning rein. Dieses Verarbeiten von Einflüssen macht allerdings auch Sinn, da sie die Zutaten für Originalität sind. Das lässt sich auch gar nicht vermeiden, wenn man mit dem Komponieren beginnt.«

Was meine Wenigkeit immer verwundert, ist, dass kanadische Bands im Normalfall auf einem sehr hohen Niveau musizieren - ganz egal, ob es sich um...

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