RH #168Interview

AMON AMARTH

Zerstörerische Urgewalt!

In Asgard nichts Neues! AMON AMARTH haben mit ihrem dritten Album „The Crusher“ genau das abgeliefert, was man nach dem formidablen Vorgänger „The Avenger“ erwarten konnte. Nämlich einen unwiderstehlichen Bastard aus extremer Härte und genialen, das brutale Element zu keinem Zeitpunkt ausbremsenden Melodien. Den Titel „heftigste Viking-Metaller aller Zeiten“ konnte man jedenfalls locker verteidigen.

Dementsprechend stolz und selbstbewusst plaudert Sänger Johan Hegg im Interview drauflos. Verwunderlich ist lediglich, dass der hünenhafte Frontmann, der - u.a. aufgrund eigener Interviewaussagen - als eine Art Prototyp der skandinavischen Saufziege gilt, kein kühles Blondes am Start hat, als er sich per Telefon beim gerade sein drittes Jever deflorierenden Verfasser dieser Zeilen meldet.

»Hey Mann, was denkst du von mir? Das ist bloß so ein Image. Ich bin definitiv nicht rund um die Uhr in angeheitertem Zustand. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass ich gerne mal das eine oder andere Bierchen zische«, fügt er lachend hinzu, bevor er bei seiner vermutlich blonden, aber wahrscheinlich nicht ganz so kühlen Freundin eine frische Gerstenkaltschale ordert.

Das eine oder andere alkoholische Getränk dürfte auch bei den Tour-Aktivitäten zum „The Avenger“-Scheibchen sein zartes Leben ausgehaucht haben.

»Jau. Wir waren ziemlich viel unterwegs. Ende 1999 haben wir zunächst die „Christmas Massacre“-Tour mit Morbid Angel gespielt. Die Gigs liefen echt klasse, und insofern war es eine...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen