RH #167Interview

OPM

Kinnhaken gefällig?

„OPM sind für die Skater das, was die Beach Boys für die Surfer waren.“ Mit diesen Worten stellte Stefan Raab die kalifornischen Newcomer vor, als sie neulich in seiner Sendung aufrockten. Der Ukulele-Klampfer ist jedoch genauso wenig Rock-Experte wie Schleuti „TV Total“-Moderator, so dass seine Ansage nur bedingt zutrifft. Bei uns erfahrt ihr die ganze Wahrheit über die Band der Stunde.

Wenn man nur die Hit-Single ´Heaven Is A Halfpipe´ kennt, die derzeit die Charts erobert, ist man in der Tat geneigt, OPM als reine Skate-Band abzustempeln.

»Dieser Problematik sind wir uns zwar durchaus bewusst, doch was sollen wir machen? Deswegen nie wieder skaten?«, fragt Gitarrist Casper rhetorisch. »Der Song wurde wegen der Musik und nicht wegen des Textes ausgekoppelt. Auf unserem Album „Menace To Sobriety“ zeigen wir so viele verschiedene Gesichter, dass wir hoffentlich nicht nur auf dieses eine reduziert werden. Außerdem: Skateboarder hören ja nicht nur diesen typischen Boardercross-Sound, sondern auch Hardcore, Punk, HipHop oder Reggae, so dass dieses Etikett sowieso keinen Aussagegehalt hat. Die Grenzen verschwimmen immer mehr. Ich weiß noch genau, wie spannend und aufregend Punk früher war, weil alles so einfach schien. Man hörte einen Song von den Sex Pistols oder D.R.I. und dachte sich: „Das kann ich auch!“ Heute verhält es sich so mit HipHop. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Kids nicht mehr mit Gitarre und Schlagzeug in irgendeiner Garage stehen, sondern in...

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