RH #167Interview

NARNIA

Keine Tipps für Black-Metaller

Sie haben sich nach einem siebenbändigen Fantasy-Kitsch-Zyklus benannt, sind beinharte Christen und kriegen schon mal Heulkrämpfe im Studio. Musikalisch legen die Südschweden NARNIA auf ihrem Drittling „Desert Land“ dennoch ein paar Schüppen zu und präsentieren ein knackiges Melodic-Metal-Album.

Sänger Christian Liljegren ist beim Interviewtermin arg erkältet, was er auf den erhöhten Stress der letzten Wochen zurückführt. Der 30jährige ist gerade umgezogen, hat jobtechnisch jede Menge um die Ohren und spannt daher erst einmal ein paar Tage bei seinen Eltern aus.

»Ich bin aus beruflichen Gründen nach Stockholm übergesiedelt. Es ist sehr schwer, dort eine Wohnung zu finden. Manchmal muss man ein Jahr lang suchen. Ich hatte echtes Glück, überhaupt etwas zu bekommen. Ich arbeite für das staatliche Musiker-Förderprogramm und helfe dem Nachwuchs in verschiedenen Bereichen, z.B. in Gruppenpsychologie oder einfach beim Finden eines Übungsraums oder Durchblicken eines Plattenvertrags.«

Fiese Black-Metaller, die gern wissen möchten, ob sie ihre Corpsepaint-Requisiten von der Steuer absetzen können oder im Plattenvertrag ´ne Klausel machbar ist, dass das Label nach Kirchenabfackeleien die Knast-Kautionen zahlt, laufen dem überzeugten Jesus-Freund dabei allerdings nicht über den Weg.

»Meist arbeite ich mit melodischen Gruppen wie Insania, House Of Shakira oder Lions Share. Ich bin zwar auch für diverse brutale Bands zuständig, aber richtige Black-Metaller sind mir noch nicht...

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