RH #167Interview

TAPROOT

Essen bis zum Kick

Im US-Staat Michigan sind nicht nur 50 Prozent der amerikanischen Automobil-Industrie zu Hause, auch das Quartett TAPROOT hat dort seine Zelte aufgeschlagen (super Einleitung... - Red.). Mit dem Longplayer „Gift“ will uns die Crew nun die Ohren durchspülen und beweisen, dass sie nicht nur ein weiterer Name auf jener langen Liste ist, die verheißungsvoll das „next big thing“ des New/Alternative-Rock ankündigt.

»Ich denke, wir sind anders aufgrund der Art und Weise, wie wir die Dinge rüberbringen«, beginnt Gitarrist Michael DeWolf zu erzählen, der in seinen musikalischen Anfangstagen mit Sänger Stephen Richards in wenig überzeugenden Death Metal-Combos spielte. »Das betrifft sowohl unsere Musik als auch die Tatsache, dass wir nicht, wie die meisten anderen Bands, durch die Gegend laufen und „Everything sucks!“ lamentieren. Wir versuchen, die Dinge positiver anzugehen.«

...was nun nicht heißen soll, dass die ´97 gegründete Truppe mit einem fröhlichen „Friede, Freude, Eierkuchen“-Werk aufwartet. Auf ihrem offiziellen Debüt - zuvor veröffentlichte man drei Platten in Eigenregie und packte einige Songs davon in verbesserter Form auf „Gift“ - bieten TAPROOT eine Mixtur aus powervollem Alternative-Rock und poppigem Metal; sensible und melancholische Momente treffen auf zündende Aggression und verbinden sich mit guten Melodien sowie wechselhaft inszenierten Vocals.

»Yeah, wir lieben einerseits die Heaviness, durch die wir unsere Frustrationen loswerden können und die dem Sound...

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