RH #167Interview

GOD DETHRONED

Holzschuh-Terror in Hollywood

Eine Death Metal-Band aus der zweiten Reihe stürmt unaufhaltsam an die Spitze. Zu Beginn ihrer Karriere gab es für die Niederländer GOD DETHRONED kein Vorbeikommen an bereits etablierten Landsleuten wie Asphyx oder Gorefest. Mittlerweile stehen die Tulpenschlächter allerdings zu Recht ganz weit vorn im internationalen Todesblei-Ranking.

Der neueste Streich der Holländer nennt sich „Ravenous" und bläst mit seiner Mischung aus massiven Midtempo-Soundwällen, pfeilschnellen Riffattacken und infernalischem Kreischgesang jeden noch so hoffnungslos schmalzverkrusteten Gehörgang in Rekordzeit wieder frei. Gänzlich unerwartet kommt das nicht. Bereits die beiden Vorgänger „The Grand Grimoire" und „Bloody Blasphemy" waren äußerst kapitale Abrissbirnen, letzteres gleichzeitig auch das bislang erfolgreichste Album der Oranje-Banger. Grund dafür dürfte vor allem die exzessive Live-Promotion der Scheibe gewesen sein. Neben Festivalgigs auf dem Dynamo und in Wacken gab es zwei Euro-Touren, einen fünfwöchigen US-Trip im Vorprogramm von Cannibal Corpse und schließlich eine einwöchige Konzertreise durch Japan. Da ist doch sicherlich einiges an Eindrücken hängen geblieben, oder?

»Mit der US-Tour ist ein Traum wahr geworden«, beginnt Gitarrist Jens van der Valk, der sich als äußerst freundlicher und überaus gelassener Gesprächspartner entpuppt, in ruhigem Tonfall zu erzählen. »Welche europäische Band träumt nicht davon, wenigstens einmal in den Staaten zu spielen? Und von Japan hatten wir...

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