RH #167Interview

INTERNAL VOID

Langsamer als ´ne Zeitlupe

Manchmal kommen sie wieder. Und im Falle von INTERNAL VOID ist das verdammt gut so! Denn während so manche vollmundig gehypte Reunion alter Achtziger-Helden mächtig ins Beinkleid ging, veröffentlichten die Maryland-Doomer Ende letzten Jahres ein bärenstarkes Comeback-Album.

Obwohl: So richtig weg vom Fenster war die Band eigentlich nie, auch wenn man hierzulande leicht diesen Eindruck gewinnen konnte. Klar, Doom-Fans mögen es eher langsam. Aber eine Pause von annähernd acht Jahren zwischen zwei Alben dürfte selbst dem größten Zeitlupen-Freak zu heftig sein.

»Für uns selbst war das natürlich auch eine Spur zu langsam«, beginnt Basser Adam Heinzmann (geiler Name! - Red.) zu erzählen. »Nachdem unser Debüt „Standing On The Sun“ erschienen war, dauerte es nicht allzu lange, bis unser damaliges Label Hellhound Records den Bach runterging. Zu allem Überfluss mussten wir uns Ende ´93 dann noch von unserem Drummer Eric Little trennen. In den nächsten beiden Jahren heuerten gleich vier verschiedene Schlagzeuger bei uns an, was die Sache nicht gerade vereinfacht hat. Wir mussten quasi immer wieder von vorne beginnen, so dass wir während dieser Zeit richtiggehend stagnierten. Es ist echt nicht so toll, wenn du über einen längeren Zeitraum dieselben zwölf bis 15 Songs immer und immer wieder spielst. Erst als Ende ´95 Ronnie Kalimon (ex-Unorthodox, ex-Iron Man - d.Verf.) in die Band kam, lief es wieder rund, so dass wir endlich anfangen konnten, neues Material zu schreiben. Das war eine...

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