RH #167Interview

MÖRSER

Superstumpf und megafett

Das Acht-Mann-Kollektiv (!) MÖRSER ist definitiv eine der derbsten Truppen des Landes und knüppelt mit einer beeindruckenden Kompromisslosigkeit das Gros der Konkurrenz locker in Grund und Boden.

Der Haufen fährt eine ganz eigene Death/Grind/Metal/Core-Variante auf, die verpeilten NDH-Fans, die wegen des Namens zufällig ein Ohr riskieren, einen sofortigen Herzinfarkt beschert. Und das, obwohl die Herrschaften inzwischen etwas zivilisierter zu Werke gehen als in ihren Anfangstagen. Auf dem Debüt „Two Hours To Doom“ gab es noch 22 Massaker in 24 Minuten. Das neue Album „10.000 Bad Guys Dead“ schafft in über ´ner halben Stunde lediglich zwölf Metzeleien.

»Das ist voll der Wimpout!«, lacht Björn Schmidt, einer der drei (!) Frontbrüllhälse und im wahren Leben Student von Behindertenpädagogik und Sport auf Grundschullehramt. »Dafür ist jedoch das Songwriting besser geworden. Die erste Scheibe war vor allem spontanes Geknüppel, und so ´n bisschen wollten wir uns schon weiterentwickeln.«

Die deutliche Grind-Schlagseite hat dabei starke Konkurrenz von fies-fetten Death Metal-Riffs bekommen.

»An einer Einordnung unseres Sounds haben sich schon viele Leute die Zähne ausgebissen. Ich habe mit Death Metal kein Problem, aber wir identifizieren uns mit der Szene nun überhaupt nicht. Dismember finde ich allerdings cool.«

Nicht zu vergessen die DIY-Brigade Bolt Thrower, die wegen ihrer Attitüde auch im Punk- und Crust-Sektor ´ne Menge Fans hat und vor denen sich MÖRSER mit dem...

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