RH #167Interview

THE DONNAS

40 Jungs in 40 Nächten

Obwohl THE DONNAS - wie der Albumtitel „Turning 21“ schon sagt - gerade erst 21 geworden sind, haben sie mit der Musik ihrer Generation wenig am Hut. Vielmehr sind die vier Mädels von einer Phase beeinflusst, in der sie noch in die Windeln geschissen haben: den frühen Achtzigern.

So sind als entscheidende Eckpfeiler in ihrem Sound AC/DC (Riffs), The Ramones (Beats, Struktur) und Runaways/Girlschool (Gesang) auszumachen; zudem huldigen die vier Gören Judas Priest mit einer Interpretation des in ihrem Geburtsjahr (!) erschienenen ´Living After Midnight´. Diese Coverversion wurde im viel zu negativen Review (RH 165) wohl deswegen unterschlagen, weil sie am Ende der Scheibe steht und meine gelangweilte Kollegin Breda vorher eingeschlafen war...

Die vier Schulmädels gründeten im zarten Alter von 13 eine Gruppe und starteten zwei Jahre später ein sich selbst verarschendes Nebenprojekt, das sie THE DONNAS nannten. Dieses überflügelte in kurzer Zeit die Ursprungsband und bescherte den typischen Ami-Mädels schnell Erfolge. So haben sie in Amerika bisher rund 50.000 Scheiben verkauft und laufen dort öfter mal auf MTV.

Neben der anspruchslosen, aber gute Laune versprühenden Party-Mucke glänzen die Teeniegören vor allem mit amüsanten Texten, in denen sie sich selber auf die Schippe nehmen.

»Die Geschichten beruhen zwar alle auf wahren Erlebnissen, wurden von uns aber übertrieben pointiert«, plaudert Donna A alias Brett Anderson Kaugummi kauend. »Unsere Lyrics sind stets...

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