RH #167Interview

WARRIOR

Geld spielt keine Rolle!

WARRIOR sind ein Phänomen. In 16 Jahren haben sie es einschließlich ihrer neuen Dynamit-Scheibe auf gerade mal drei Longplayer gebracht. Dass die Metal-Veteranen aus L.A. dennoch Kultstatus besitzen, liegt an der Klasse ihrer Werke, die auch „The Code Of Life“ auszeichnet.

Verantwortlich für die unverhältnismäßig langen Pausen zwischen den Alben ist hauptsächlich Gitarrist und Mastermind Joe Floyd. Zum einen sagt sein Kumpel Bill Metoyer über ihn, dass er ein Perfektionist sei, der immer mal wieder alles über den Haufen werfe, und zum anderen betreibt der Mann ein Studio, das ihn ziemlich in Beschlag nimmt. Zusammen mit seinem Produktions-Partner Warren Croyle nahm er darin auch das neue WARRIOR-Album auf.

»In unserem Studio gibt es ein Team von mehreren Leuten. Warren und ich arbeiten meistens zusammen und ergänzen uns prima. Ich bin hauptsächlich für die Gitarren zuständig, und wenn er den Rest macht, koche ich eben Kaffee.«

Obwohl „The Code Of Life“ klasse klingt, verwundert es dennoch, dass die Band nicht wieder die Dienste von Roy Z in Anspruch nahm. Dieser war beim phantastischen Vorgänger „Ancient Future“ nämlich nicht nur für den Sound, sondern auch zu einem großen Teil für das Songwriting verantwortlich. So stammt mit ´Pray´ der beste Metal-Song aller Zeiten (Widerspruch bitte an mühlmann@hammerfall.com) aus seiner Feder. War der momentan hoch im Kurs stehende Restaurateur alter Metal-Flaggschiffe wie Bruce Dickinson und Rob Halford zu beschäftigt? Oder ist er zu...

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