RH #167Interview

RAMMSTEIN

Wir wollten provozieren!

Am 2. April soll die Welt aufhorchen - wenn es nach RAMMSTEIN geht. Deren drittes Studio-Album „Mutter“ wird nämlich an diesem Tag erscheinen. Gitarrist Paul Landers blickt mit uns zurück auf eine mit den ersten beiden Alben abgeschlossene Phase und wagt Prophezeiungen für die Zukunft der Band.

Nach ersten Redaktionsumfragen sieht es fast so aus, als würden die Berliner mit ihrem neuen Album auch bei bisherigen Skeptikern gut ankommen. „Mutter“ ist im Gegensatz zu den beiden ersten RAMMSTEIN-Alben wesentlich reifer und entspannter - auch wenn die typische Symbiose aus Metal und Industrial natürlich unverändert hart durch die Boxen dröhnt. Vor allem die Texte sind nicht mehr ausschließlich auf Aggression getrimmt, sondern zeigen erste Anzeichen von neuem, nachdenklicherem Umgang mit den behandelten Themen, obwohl das Befassen mit Liebesdingen noch lange nicht als Herz/Schmerz/Schnulzen-Songwriting bezeichnet werden kann.

Macht die brachiale Aggressivität der Band, die vor allem auf dem Debüt-Album „Herzeleid“ zu spüren war, einer neuen Qualität Platz?

»Wir sind einfach entspannter geworden«, erzählt Paul. »Wir versuchen nicht, künstlich böse oder aggressiv zu bleiben. Phase eins ist vorbei. Damals haben wir uns jeden Tag im Keller getroffen - an der Tür stand: „Keine Frauen!“ - und stundenlang ´Weißes Fleisch´ gespielt. (Fast alle Bandmitglieder wurden damals von ihren Frauen verlassen. Auch harte Männer können leiden... - d.Verf.) Das war eine Art Befreiung. Wir waren...

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