RH #166Interview

EXUMER

Zehn Jahre HipHop sind genug!

Er hat zwar nur auf der ersten von zwei EXUMER-Scheiben den Bass malträtiert und gesungen, aber die Platte genießt in Fachkreisen auch mehr als 14 Jahre nach dem Release immer noch Kultstatus. Die Rede ist natürlich von MEM VON STEIN und dem Exodus-mäßigen Debüt der Hessenbuben, „Possessed By Fire“.

Mem ist zurück. Zwar nur auf Urlaub - seit knapp zwei Jahren lebt der in Deutschland aufgewachsene Spross türkischer Eltern in New York City, wo er „forensische Psychologie“ studiert -, aber den nutzte der Exzentriker aus Wiesbaden, um auf dem Wacken Open Air alte Kontakte zu reaktivieren und neue zu knüpfen. Denn vielleicht kommt es dieses Jahr an gleicher Stelle sogar zum Comeback der Thrash-Metaller aus dem Rhein-Main-Gebiet. Doch bevor es so weit ist, drehen wir die Uhr erst mal 14 Jahre zurück.

Mem, wie kam es seinerzeit zur Trennung?

»Ich hatte damals ein total aufgeblasenes Ego und wollte den anderen immer sagen, was geht, während die Gitarristen Ray und Bernie sowie Drummer Syke mehr Teamgeist forderten. Außerdem habe ich zu dem Zeitpunkt ziemlich viel rumgeseucht, also getrunken, Drogen genommen und Partys gefeiert. Irgendwann kam es im Proberaum dann mal wieder zum Streit. Da habe ich halt „Leckt mich am Arsch!“ gesagt und bin gegangen. Das war´s.«

Gerüchten zufolge soll dir Gitarrist Ray während der Aufnahmen zu „Possessed...“ sogar eine reingehauen haben...

»Stimmt. Das war beim Frühstück im Hotel. Irgendwie habe ich wohl mal wieder was total Beschissenes gesagt,...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen