RH #166Interview

THE BONES

Elvis lebt!

Ihr Debüt-Longplayer „Screwed, Blued And Tattooed“ bietet gute Laune pur, daran besteht kein Zweifel. Seit den Backyard Babies hat es keine Rotzrock-Band mehr geschafft, eine derart quicklebendige Scheibe einzuhämmern, bei der fette Metal-Gitarren quietschfidele Punkriffs braten und man förmlich den Schmutz unter den Fingernägeln sehen kann. Und umwerfend komische Texte haben die Schweden auch noch.

Während die Hellacopters immer zahmer werden, sich mehr und mehr in Richtung Rolling Stones bewegen und die Backyard Babies seit Ewigkeiten keine Platte mehr auf die Kette bekommen haben, während Legionen von Nachäffern sich mehr schlecht als recht schlagen, knallen uns THE BONES genau die Platte vor den Latz, die den ursprünglichen schwedischen Rotz´n´Roll wiederbelebt.

Hinter dieser Ausgeburt an guter Laune stecken vier Rüpel aus Karlskrona, allesamt Mittzwanziger, die sich einige hübsche Pseudonyme zugelegt haben. Eigentlich sollte mich ihr Leadsänger und Gitarrist Beef Bonanza anrufen, doch plötzlich habe ich die komplette Mannschaft am Hörer, die fröhlich durcheinanderbrüllt, so dass es nicht einfach ist, irgendwas zu verstehen, geschweige denn herauszuhören, wer gerade was gesagt hat.

Einig sind sich die Vier immerhin über die Tatsache, dass sie alle einen anderen musikalischen Background haben. Man fahre innerhalb der Band sowohl auf Punkrock als auch auf Metal oder Psychobilly ab - und genau das hört man „Screwed, Blued And Tattooed“ auch an. Ungewöhnlich ist zudem die...

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