RH #166Interview

PRAYING MANTIS

Drogenmissbrauch im Jungfrauen-Asyl

PRAYING MANTIS sind Mitbegründer der New Wave Of British Heavy Metal, doch nach ihrem Split Mitte der Achtziger konnte die Band bisher nur in Japan ein erfolgreiches Comeback feiern. Dort veröffentlichen und touren die Briten schon seit zehn Jahren wieder regelmäßig. Jetzt wird auch Europa in Angriff genommen: In Wacken zählte die Band zu den Festivalgewinnern, und der neue Geniestreich „Nowhere To Hide“ ist inzwischen auch bei uns erschienen.

»Alles wird gut!«, glaubt Gitarrist und Keyboarder Tino Troy. Tino hat noch reichlich Rückenwind vom grandiosen Wacken-Gig in den Segeln. Im letzten August präsentierte die Band perfekt aufeinander eingespielt einen Best-of-Set. »Wir dachten bisher, dass die japanischen Fans der Maßstab für euphorische Reaktionen wären, aber was da abging, haben wir noch nie erlebt! Einfach unglaublich!«, schwärmt er noch immer. »Am meisten hat uns beeindruckt, dass nicht nur alte Fans von früher, sondern auch viele Nachwuchs-Banger am Start waren – eine große Familie!«

Abgesehen von der größeren Altersspanne des Publikums findet der sympathische Glatzkopf keine Unterschiede zu früher.

»Es fühlt sich immer gleich an, wenn wir auf die Bühne gehen und der Adrenalinschub einsetzt. Wir sind zwar deutlich älter als beim NWOBHM-Boom, aber reifer sind wir deswegen nicht zwangsläufig. Wir können inzwischen lediglich besser mit dem Alkohol umgehen und ihn mittlerweile in uns behalten – Übung macht den Meister!«

Neben dem musikalischen Aspekt sind...

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