RH #165Interview

VANISHING POINT

Teuflische Balladen gegen Depressionen

Progressive Metal muss nicht automatisch in kopflastiges Gefrickel ausarten. Das belegen die aus Australien stammenden VANISHING POINT in beeindruckender Manier mit ihrem zweiten Longplayer „Tangled In Dream“, der sich zu Recht einen hervorragenden sechsten Platz in unserer letzten Richterskala erkämpfen konnte.

Die in Melbourne - der zweitgrößten Stadt des fünften Kontinents - ansässige Truppe versteht es prächtig, die allgegenwärtigen progressiven Elemente quasi hinter einem Wall aus unwiderstehlich die Gehörknospen stimulierenden Melodien zu verstecken (was deine Formulierknospen stimuliert hat, möchten wir lieber gar nicht wissen... - Red.). Mein Gott, bei sanften Ohrenschmeichlern wie ´Father (7 Years)´, ´The Real You´ oder dem großartigen Titelstück wird selbst ein depressiver alter Sack wie ich noch mal romantisch und kann sich vor aufkeimenden Frühlingsgefühlen kaum retten!

Aber beginnen wir mit dem bisherigen Werdegang der Band. Denn trotz zweier Alben und eines Gigs in Wacken dürften VANISHING POINT für die breite Masse der Metal-Fans ein noch relativ unbeschriebenes Blatt sein.

»Uns gibt es jetzt seit etwa fünf Jahren«, beginnt Sechssaiter Chris Porcianko gut gelaunt zu erzählen. »Die Band wurde von unserem Drummer Jack Lukic und unserem Bassisten Joe Del Mastro gegründet, die dann nach weiteren Mitgliedern Ausschau hielten. So kamen unser Sänger Silvio Massaro, unser Gitarrist Tom Vucur und als Letzter ich dazu. Wir nahmen dann relativ schnell unser Debüt „In...

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