RH #165Interview

GODSMACK

Mit 2.500 Dollar in die Charts

So kann´s kommen: Vor nicht allzu langer Zeit wurde das Bostoner Quartett GODSMACK von diversen Majorlabel-A&R-Managern nach einem Showcase-Gig in New York als „altbacken“ bezeichnet und ignoriert. Kurz darauf konnte die Band sämtlichen auf Hips´n´Hypes fixierten Zweiflern die Zunge rausstrecken: Die Jungs kassierten für ihr ´98er Debüt in den Staaten unverhofft Dreifach-Platin.

Mit dem just veröffentlichten Nachfolger „Awake“, auf dem die Band ihre eingeschlagene Linie konsequent fortsetzt, stehen die Zeichen mehr denn je auf Sturm.

»Weißt du was? All das verschiedene Zeug, das derzeit in Sachen Musik abgeht, ist großartig, aber es hat ein Loch aufgerissen, in das wir schön perfekt reingepasst haben«, hat Schlagzeuger Tommy Stewart eine plausible Erklärung, wieso GODSMACK zwischen post-alternativem Flausch wie Matchbox 20 und New Metal der Sorte Korn so erfolgreich durchgestartet sind. »Unsere Musik ist im Grunde genommen nichts anderes als einfacher, gradliniger Hardrock - that´s it.«

Gewachsen ist dieses harte Pflänzchen größtenteils auf dem Mist von Sänger und Songwriter Sully Erna, der nach dem Ende seiner alten Band Stripmind die Drumsticks an den Nagel hängte und 1995 GODSMACK ins Leben rief. Ein Jahr später spielte die Band für schlappe 2.500 Dollar ihr Debütalbum ein, das man in Eigenregie veröffentlichte und bei Shows aus dem Kofferraum an die Leute vertickte.

Ein erster Lichtblick zeigte sich, als der Bostoner WAAF Radio-DJ Rocko „Godsmack“ aus einem...

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