RH #165Interview

DOUG HOWARD

Monster mit Mistgabeln

Mit „Last Man Standing“ veröffentlichte DOUG HOWARD kürzlich ein exquisites Solo-Album und so ganz nebenbei auch noch den Beweis, dass Melodic-Rock keineswegs glatt und zahnlos klingen muss, sondern durchaus auch Ecken, Kanten und Power haben kann.

Nun ist DOUG HOWARD keineswegs ein Grünschnabel, denn der Mann hat schon eine recht ereignisreiche Karriere hinter sich. Mit seiner ziemlich unspektakulären AOR-Truppe Touch trat er zum Beispiel auf dem allerersten „Monsters Of Rock“ in Castle Donington auf, tourte danach als Bassist mit Edgar Winter und Todd Rundgren rund um den Globus, ist nach wie vor ein gefragter Studio-Musiker und hat mit Stun Leer auch wieder ´ne eigene Kapelle am Start. „Last Man Standing“ war ursprünglich als zweites Album dieser Band gedacht.

»Leider war es einfach nicht möglich, die anderen Bandmitglieder halbwegs zeitgleich ins Studio zu bekommen«, erzählt das Multi-Talent. »Da ich aber keine Lust hatte, ewig rumzuhängen und abzuwarten, bis die Herrschaften so weit sind, habe ich eben meine Songs alleine aufgenommen, alle Instrumente selbst gespielt und ´ne Solo-Platte daraus gemacht.«

Ähem, Moment mal: Die Drums hören sich aber eher so an, als wenn sie vom guten, alten japanischen Bekannten mit dem Namen Roland oder Yamaha stammen würden...

»Klar, die Drums wurden programmiert, aber vorher habe ich sie gespielt und das Ganze eingespeichert - das ist der einzige Weg, wie man E-Drums halbwegs vernünftig klingen lassen kann. Ich halte mich aber für...

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