RH #164Interview

VOMITORY

Die Metallica des Death Metal?

Unverhofft kommt oft: Mit VOMITORY hat eine relativ unbekannte Truppe eines der wichtigsten Death Metal-Alben des Jahres eingehämmert. Drummer Tobias Gustafsson bringt uns ein nettes Interviewpräsent mit: Hass, Hass und nochmals Hass!

Obwohl die Schweden VOMITORY den wenigsten Rock Hard-Lesern ein Begriff sein dürften, ist diese Band fast so alt wie der Wald. 1989 trabten die damaligen Teenager erstmals in ihren Proberaum, um den Vorbildern Venom, Slayer, Sodom und Napalm Death nachzueifern. Jetzt liegt mit „Revelation Nausea“ das gerade mal dritte Album der Schweden vor - ein vorzügliches Stück Todesmetall alter Schule.

»Ja, wir sind die Metallica des Death Metal«, lacht Tobias.

»Andere Acts haben nach so langer Zeit einen meterlangen Backkatalog vorzuweisen. Meiner Meinung nach zählen wir zu den wenigen wirklich brutalen Death Metal-Bands in Schweden. Wir verändern unseren Stil nicht um einen einzigen Millimeter. Und wenn man dann noch immer spannende Alben machen will, müssen die Songs durchweg erstklassig sein. Bei Musik, wie wir sie spielen, fällt ein mittelmäßiges Stück eher auf als bei anderen Stilen. Also nehmen wir uns fürs Songwriting sehr viel Zeit.«

Ein großer Vorteil von VOMITORY gegenüber vergleichbaren Acts ist Produzent Henrik Larsson. Obwohl der Mann bei weitem nicht so bekannt ist wie Peter Tägtgren, Fred Estby oder Dan Swanö, zählt er zur ersten Knöpfchendreher-Garde. Seine Arbeit ist ebenso herausragend wie originell.

»Gewöhnlich ist es so, dass du das...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

TESTAMENT + VOMITORY + BELPHEGOR + OKEANOS + SOLSTICE + CRAFT + GUTALAX08.08.2019
bis
10.08.2019
Schlotheim, Flugplatz ObermehlerPARTY.SAN OPEN AIRTickets
 
 

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