RH #164Interview

DIE APOKALYPTISCHEN REITER

Kontrolliertes Chaos

Im Underground werden DIE APOKALYPTISCHEN REITER bereits seit ihrer ersten Scheibe gefeiert; auf breiter Ebene konnten sie allerdings erst mit ihrem dritten, kürzlich veröffentlichten Album „All You Need Is Love“ voll überzeugen.

REITER-Bassist/Schreihals Volkmar, sorry, Volk-Man, erklärt den Qualitätssprung zwischen den ersten beiden Longplayern („Soft & Stronger“ & „Allegro Barbaro“) und „All You Need Is Love“ folgendermaßen: »Es ist ja generell ein Prozess, in dem man sich als Band befindet. Wir entwickeln uns als Personen weiter und arbeiten härter an uns. Ich denke, das ist der ausschlaggebende Punkt. Dazu kommt, dass wir einen neuen Drummer haben, mit dem wir erstmals alle musikalischen Ideen umsetzen können. Unser alter Schlagzeuger wollte bestimmte Sachen, zum Beispiel Midtempo-, Groove- oder Hardcore-Parts, einfach nicht spielen; der hätte am liebsten von vorne bis hinten durchgeprügelt. Das war in der Vergangenheit zwar kein Problem für uns, hat aber dazu geführt, dass wir viele Ideen gar nicht erst ausgearbeitet haben.«

Im Gegensatz zu den ersten beiden REITER-Scheiben, die noch viele Grindcore-Fun-Elemente enthielten und deswegen keinen großartigen Eindruck bei mir hinterlassen haben, steckt „All You Need Is Love“ voller gegensätzlicher Parts, die unterm Strich trotzdem ein rundes Ganzes ergeben. Black-, Thrash-, Death- und True Metal treffen auf Hardcore-, Punk- und melodische Parts, die in melancholischen Klavier- und Keyboard-Einschüben gipfeln. Dazu kommen...

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