RH #163Interview

WARRIOR SOUL

Ein Sieg über das System

Machte Frontmann Kory Clarke in jüngster Zeit vor allem durch seine neue Band Space Age Playboys und die Mitarbeit an diversen Tribute-Alben für Def Leppard, die Scorpions oder Guns N´Roses von sich reden, so meldet sich das Energiebündel nun wieder mit den legendären WARRIOR SOUL zurück. Rock Hard traf anlässlich der Londoner Reunion-Show auf Mr. Clarke, der seinem Ruf als sympathischer Querdenker einmal mehr gerecht wurde.

Blenden wir zum besseren Verständnis kurz zurück: Als WARRIOR SOUL 1990 ihr Debüt "Last Decade Dead Century" veröffentlichen, setzt sich die Band mit ihrem Stil konsequent zwischen alle Stühle. Der düstere, kraftvolle Sound und die politisch brisanten Texte Clarkes lassen die Scheibe schnell zum Underground-Klassiker avancieren.

Den Legendenstatus verdankt man aber ebenfalls der Tatsache, dass es weder ihr Label Geffen Records noch ihre Management-Company Q-Prime (bei denen zeitgleich auch die Megaseller Queensryche, Def Leppard und Metallica unter Vertrag stehen) schaffen, der Band zum Durchbruch auf breiter Ebene zu verhelfen. Vier Alben und einige drogenbedingte Line-up-Wechsel später sind WARRIOR SOUL Geschichte, und Kory Clarke schlägt mit den Party-lastigen Rotzrockern Space Age Playboys ein neues Karrierekapitel auf. Vor diesem Hintergrund ist die Wiederauferstehung der Polit-Rocker zumindest diskussionswürdig.

Clarke, der es sich mit seiner Freundin in einem griechischen Restaurant bequem gemacht hat, gibt dann auch umgehend zu, eigentlich...

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