RH #163Interview

EARTHTONE9

0.85 Songs pro Monat

Von "Arc´tan´gent", dem mittlerweile dritten Album von EARTHTONE 9, ist nicht nur die englische, sondern in seltener Einigkeit auch die deutsche Musikpresse hellauf begeistert. Das Publikum der Support-Tourneen von Pitchshifter und Soulfly reagierte ebenfalls euphorisch. Da wurde es langsam Zeit für ein Gespräch mit den Senkrechtstartern aus Nottingham.

EARTHTONE 9 vereinen mit spielerischer Leichtigkeit Neurosis-Noise, Neo-Metal-Power und Tool-Atmosphäre mit Indie-Rock-Zerbrechlichkeit und wunderschönen Ohrwurm-Refrains. Angesichts dieses in seiner Vielschichtigkeit einzigartigen Sounds stellt sich natürlich die Frage nach den Einflüssen.

»An aktuellen Bands schätze ich vor allem Tool und A Perfect Circle, Nine Inch Nails sowie At The Drive-In«, zeigt Gitarrist Owen Packard guten Geschmack. »Besonders geprägt haben mich jedoch die Gruppen, die ich gehört habe, als ich mein Instrument erlernte. Sobald man es nämlich beherrscht, hat man ein intuitives, völlig subjektives Verständnis für das, was gut und was schlecht klingt. So gesehen bin ich von Metallica, Pink Floyd, The Police und obskuren Progrock-Bands wie It Bites beeinflusst. Den bleibendsten Eindruck haben bei mir die Siebziger hinterlassen. Genau wie die Bands dieser Epoche wollen auch wir jedes Jahr eine Scheibe aufnehmen. Bisher liegen wir mit drei Longplayern und einer EP im Soll. Wenn man zehn Songs pro Jahr abliefert, muss man nicht mal einen pro Monat schreiben. Das sollte doch wohl möglich sein!«

Eigentlic...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen