RH #162Interview

SOLACE

Müffelbuxen her!

Mit „Further“ hat das Quartett SOLACE, dessen eine Hälfte (Gitarrist Tommy Southard und Basser Rob Hultz) früher bei Godspeed lärmte, ein Debütalbum vorgelegt, das es nicht nur auf einen beachtlichen 15. Platz im September-Soundcheck schaffte, sondern in Michael Rensens Einzelkritik auch mit den Outputs von Bands wie Trouble, Monster Magnet, Black Sabbath oder den Spiritual Beggars verglichen wurde.

»Es fällt mir immer schwer, Vergleichen mit anderen Bands zuzustimmen«, ist Tommy skeptisch. »Dadurch, dass wir so viele verschiedene Einflüsse in unserer Musik verarbeiten, kommt es natürlich auch zu den unterschiedlichsten Meinungen darüber, wie wir denn nun klingen. Grundsätzlich finde ich es aber okay, dass wir mit bekannteren Acts verglichen werden, damit die Leute eine ungefähre Vorstellung von unserem Sound bekommen. Außerdem freut es mich natürlich, dass das Album überall so gut aufgenommen wird.«

Bleiben wir kurz bei den erwähnten Einflüssen: Die Bezeichnung Stoner-Rock, unter der ihr hauptsächlich vermarktet werdet, scheint nicht ganz treffend. Bei den meisten Songs auf „Further“ geht ihr doch wesentlich härter zur Sache, als man es von einem Stoner-Act erwarten würde. Gleichzeitig kommt ein Stück wie ´Followed´ schon an den Düster-Core von beispielsweise 16 oder Amebix heran, während ihr in ´Heavy Birth/2 Fisted´ eine Jam-Session à la Clutch hinlegt.

»Vollkommen richtig. Wir sind definitiv keine Stoner-Rock-Band! Ich bin nicht von Fu Manchu beeinflusst, fahre keinen...

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