RH #162Interview

ELEGY

Harter Stoff zum Abschied

Echte Könner lassen sich nicht unterkriegen. Das gilt seit Äonen für die holländischen Melodic-Power-Prog-Metaller ELEGY, die zwar regelmäßig gutklassige Alben auf den Markt bringen, aber ebenso regelmäßig mit der Ignoranz der potenziellen Kundschaft zu kämpfen haben.

Das mittlerweile sechste ELEGY-Studioalbum durfte sich in der (zugegebenermaßen etwas schwach besetzten) Richterskala von RH 160 überraschend Platz vier mit Hammerfall teilen. Der überaus sympathische und umgängliche Sänger Ian Parry, ein in den Niederlanden lebender Brite, hat diesen Etappensieg erfreut zur Kenntnis genommen. Er weist allerdings sofort darauf hin, dass »die Reaktionen nicht nur bei euch überraschend gut sind. Ich denke, es liegt daran, dass es einige gravierende Unterschiede zu den Vorgänger-Alben gibt. Zum einen haben wir diesmal von der ersten Sekunde an die Produktion komplett in den eigenen Händen gehabt, und zum anderen konnte sich Patrick Rondat alleine an der Klampfe austoben. Das war anfangs eine ziemlich beschissene Situation, weil Henk van der Laars uns zwei Tage vor den Aufnahmen einfach sitzen ließ. Ich habe keinen blassen Schimmer, welcher Teufel ihn da geritten hat, aber er gab uns von einer Minute auf die andere zu verstehen, dass für ihn die Sache vorbei sei und er sich auf andere Dinge konzentrieren wolle.«

Aber so eine Idee gärt bei gesundem Menschenverstand doch nicht von heute auf morgen. Dahinter muss doch mehr stecken...

»Nein, ich habe vor ein paar Tagen noch mit ihm...

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