RH #162Interview

ORPHANAGE

Ein Tritt in alle Nazi-Ärsche

Drei Jahre lang herrschte bei ORPHANAGE Totenstille, und so mancher Fan zweifelte bereits am Fortbestand einer der interessantesten Bands aus Holland. Doch jetzt melden sich die beliebten Sechs mit einem neuen Album zurück - und mit neuen Inhalten und teilweise neuer Musik, wie Keyboarder Guus Eikens erklärt.

 

»Unsere letzte Scheibe „By Time Alone“ und unsere Mini-CD „At The Mountains Of Madness“ waren ziemlich erfolgreich, so dass wir viele Einladungen für Touren und Einzelgigs erhielten, die wir allesamt wahrgenommen haben. Plötzlich waren fast zwei Jahre vergangen, und wir stellten erschrocken fest, dass wir für einen neuen Longplayer nicht einen einzigen Song geschrieben hatten. Also setzten wir uns auf den Hosenboden, begannen mit dem Songwriting und traten überhaupt nicht mehr live auf. Als wir bereit fürs Studio waren, überbrachte uns Anthony, der Inhaber unseres Labels DSFA Records, die schockierende Nachricht, dass er finanziell überhaupt nicht in der Lage sei, unser Album zu veröffentlichen und angemessen zu promoten.«

Mittlerweile soll DSFA Records kein Label mehr sein, sondern nur noch ein CD-Laden.

»Das Gerücht haben wir auch gehört. Es gibt kaum noch Kontakt zu Anthony.«

Da ORPHANAGE zu den populärsten Metalbands Hollands zählen, fanden sich recht schnell andere Firmen, die sich um die Belange des Sextetts kümmern wollten.

»Wir suchten von Anfang an eine deutsche Plattenfirma, da Deutschland im Metalbereich der wichtigste europäische Markt ist. Tja, und...

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