RH #161Interview

MDFMK

KMFDM, oder was?

KMFDM sind tot - es leben MDFMK. Sascha Konietzko macht nach dem Split der Elektro-Rock-Pioniere mit neuen Mitstreitern weiter und dreht die Buchstabenkombination einfach um.

»Es steckt kein Sinn hinter dieser Buchstabenansammlung, aber nach 15jähriger Bandgeschichte gibt es natürlich noch einige musikalische Bezugspunkte, auf die ich mit dem gespiegelten Namen aufmerksam machen will«, verrät der schon lange in Amerika lebende Hamburger. »Wir waren mit KMFDM zuletzt in unserem eigenen Schema gefangen und nicht motiviert, dagegen anzukämpfen. Die damalige Plattenfirma stand nicht mehr richtig hinter uns. So wollten wir beispielsweise nach der Rammstein-Support-Tour noch mal als Headliner in Deutschland spielen, bekamen aber kein Budget dafür. Kurzum: Die Luft war einfach raus, und wir gingen auseinander.«

Sascha wollte jedoch nach wie vor Musik machen und griff sich deshalb den ebenfalls in den USA lebenden Schweden Tim Skold, der früher bei Shotgun Messiah spielte ("Violent New Breed" still rules!), unter seinem Namen 1996 eine gute Solo-Scheibe veröffentlichte und als Gast auf dem KMFDM-Album "Symbols" zu hören ist. Ergänzt werden die beiden von der Sängerin Lucia Cifarelli, die mit ihrer Band Drill (ein starkes Alternative Metal-Album) in der Luft hing, als Sascha bei ihr anrief.

»Unser zweites Album war fix und fertig, doch der Release wurde immer wieder verschoben. Letztendlich verloren wir unseren Deal, bevor es erschien«, erzählt die hübsche New Yorkerin immer noch...

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