RH #161Interview

LABYRINTH

Sexorgien in Venedig

Das neue LABYRINTH-Album war eine ausgesprochen schwierige Geburt. Bereits im Januar besuchte unser rasender Reporter Wolle Schäfer die Italiener im Studio. Damals sah alles noch nach einem Veröffentlichungstermin im Frühjahr 2000 aus - letztlich stand „Sons Of Thunder“ aber erst im Spätsommer in den Läden.

Doch blenden wir zunächst mal etwas zurück: Im Herbst ´98 tourten LABYRINTH als Support von Hammerfall quer durch Europa und überraschten mit einem neuen Sänger namens Morby. Er ersetzte den gerade ausgestiegenen Rob Tyrant, der nicht an einen möglichen kommerziellen Erfolg mit LABYRINTH glaubte und sich stattdessen als Pop-Sänger versuchte. Doch es kam alles anders: Die italienischen Power-Metaller mutierten mehr und mehr vom Insider-Tipp zum weltweit angesehenen Act - und schon bei der im letzten Jahr erschienenen EP „Timeless Crime“ übernahm Mr. Tyrant wieder das Mikro. Scheint so, als hätte der Mann begriffen, dass man auch mit Heavy Metal die eine oder andere Mark verdienen kann...

»Morby hat uns damals wirklich den Arsch gerettet«, blickt Gitarrist Carlo alias Olaf Thörsen zurück, »denn wir standen vier Wochen vor Tourstart plötzlich ohne Sänger da. Er lieferte damals auch exzellente Arbeit ab, aber als wir die EP mit ihm aufnahmen, stellten wir fest, dass wir mit seiner Stimme ganz anders klingen. Deswegen hat Rob Tyrant die Scheibe noch mal neu eingesungen; er ist schlichtweg variabler und kann sich den Stimmungen der einzelnen Songs gut anpassen. Rob war...

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