RH #160Interview

MEMORY GARDEN

Metal Morgana

Doom Metal war noch nie das ganz große Ding und wird es wohl auch nie werden. Da hilft es auch nicht, die Musik mit amtlich krachenden Power Metal-Riffs aufzupeppen. Die Schweden MEMORY GARDEN pflegen ihren Epic-Power-Doom seit fast acht Jahren. Trotz ihrer Klasse stehen sie jedoch nach wie vor ziemlich allein auf weiter Flur.

Nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ ragt die nach dem Trouble-Song ´Memory´s Garden´ benannte Truppe deutlich aus der breiten Masse heraus, wie die Dynamit-Platzierung des dritten Longplayers "Mirage" in unserer letzten Ausgabe mehr als deutlich belegt.

Dabei muss man dem Quintett eine deutliche Rückorientierung hin zu den eigenen Wurzeln bescheinigen. Denn während die Vorgängerscheibe "Verdict Of Posterity" in eine etwas Power Metal-lastigere, beinahe schon progressive Richtung tendierte, erinnert bei "Mirage" vieles an den grandiosen Erstling "Tides". Gitarrist Simon Johansson, der bei besagtem Debüt noch nicht zum Line-up gehörte, sieht das ähnlich.

»Das liegt ganz einfach daran, dass wir nach den Aufnahmen zu "Verdict Of Posterity" nicht völlig zufrieden mit dem Resultat waren. Einige der Songs waren für unsere Verhältnisse viel zu komplex. Wir waren uns relativ schnell einig, dass die wahren Stärken von MEMORY GARDEN eher bei straighten, einfacher aufgebauten Songs zum Tragen kommen. Wir sind also diesmal beim Songwriting einen Schritt zurück gegangen und haben versucht, die besten Elemente von "Tides" mit der speziellen Atmosphäre...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen