RH #159Interview

QUEENS OF THE STONE AGE

Rob Halford im Haschischnebel

Sie mögen´s nicht, wenn man sie als Stoner-Rock bezeichnet, und trotzdem stehen auf ihrem neuen Album „Rated R“ so eindeutig zweideutige Titel wie ´Better Living Through Chemistry´. Sie nennen sich QUEENS OF THE STONE AGE, obwohl die holde Weiblichkeit noch nicht mal - wie heutzutage fast schon obligatorisch - im Tiefton-Department vertreten ist. Sie haben einen siebenstelligen Dollar-Deal mit dem Multi Interscope in der Tasche und verkörpern die Indie-Mentalität wie kaum eine andere Band mit Major-Rückendeckung.

QUEENS OF THE STONE AGE sind eine Band voller Gegensätze, ein verrückter Haufen Rock´n´Roller, denen Konventionen so gut wie nichts bedeuten, vier Wüstensöhne, die mit ihrem neuen Vehikel endlich aus dem Schatten von Kyuss, der legendären Ex-Combo von Gitarrist/Sänger Josh Homme und Bassist Nick Oliveri, mit deren Scheiben das ´98er QOTSA-Debüt immer wieder verglichen wurde, heraustreten wollen.

»Dass das passieren würde, war eigentlich abzusehen - schließlich hatten wir seit Kyuss nichts mehr veröffentlicht«, meint Basser Nick Oliveri, als wir uns bei Soundmann Hutch in dessen grüner Idylle zwischen rostenden Autos und Gänsen bei Bier und Barbecue treffen. »Ich glaube, das wird sich jetzt, wo es ein zweites Album uns von gibt, ein bisschen abschwächen.«

Dass QOTSA 2000 und Kyuss in der Tat zwei verschiedene Paar Schuhe sind, macht „Rated R“ mehr als deutlich. Anstatt gleichförmig tonnenschwere Wüstenlava auszuwalzen, zeigen sich die Herrschaften auf ihrem...

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