RH #159Interview

ALCHEMIST

Andere Länder, andere Sitten...

Von wegen Metal-Wüste Australien! Aus dem Känguruh-Land kommt eines der mächtigsten Intelligenzler-Alben der vergangenen zwölf Monate. ALCHEMIST sind nicht nur die leckersten Cyber-Metaller seit Voivod, sie lassen sogar Organismus und Orgasmus zum „Organasm“ verschmelzen.

Großartig mit Ruhm bekleckert haben sich ALCHEMIST mit ihren früheren Alben „Jar Of Kingdom“ (´93), „Lunasphere“ (´95) und „Spiritech“ (´97) nicht. Zwar war die 1987 gegründete Combo stets bemüht, innovative und originelle Extremmusik zu kreieren; der große Knaller ist jedoch erst die soeben erschienene Scheibe „Organasm“ geworden. Was Drummer Rodney Holder allerdings ein wenig anders sieht:

»Wir sind seit Bestehen der Band immer gegen die Strömung geschwommen und wollten uns stets vom Einheitsbrei abheben. Im Underground hat man uns ständig als die etwas andere Truppe bezeichnet, die in keine Kategorie passt. Aber ich stimme mit dir überein, was die Qualität unserer neuen Platte betrifft. Ich kann noch immer kaum glauben, dass wir es waren, die dieses Album geschrieben und aufgenommen haben.«

Für das Prachtexemplar, das sich alle aufgeschlossenen Musikliebhaber und Fans von Voivod, Fear Factory und Dream Theater in ihre Sammlung stellen sollten, nahmen sich ALCHEMIST jede Menge Zeit.

»Wir haben mit Displeased Records wieder ein europäisches Label am Start und hoffen, dass wir nach 13 Jahren endlich mal außerhalb Australiens Fuß fassen können. Uns war klar, dass das neue Album eine Art Neubeginn ist....

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