RH #159Interview

FATES WARNING

Kopfhörerfutter als Trauerhilfe

Es gibt nur sehr wenige Bands weltweit, die dazu in der Lage sind, ihren eigenen Stil mit jedem Album zu modifizieren, ohne sich Wendehals-Vorwürfen aussetzen zu müssen. Die amerikanischen Prog-Metal-Götter FATES WARNING gehören schon seit ihrem ´84er Debüt „Night On Bröcken“ zu dieser raren Spezies. Warum sollte es also bei der neunten Studioscheibe anders sein?

„Disconnected“ ist mal wieder das erwartete Meisterwerk geworden, zeigt sich etwas offener für „moderne“ Sounds, liegt dabei aber ganz klar in der Tradition des ´97er Hammerteils „A Pleasant Shade Of Grey“. Die Ingredienzen sind die gleichen, auch wenn der erste FW-Output des neuen Jahrtausends etwas leichter zugänglicher als sein Vorgänger ausgefallen ist. Als Beweis kann unter anderem der superbe Opener ´One´ herhalten, der in bester ´Through Different Eyes´-Tradition durch die Speaker flutscht und durchaus dazu in der Lage wäre, Fanschichten jenseits des Frickel-Sektors anzusprechen.

»Meinst du, haha? Ich glaube nicht, dass der Song so kommerziell ausgefallen ist«, wundert sich Bandkopf, Hauptsongwriter und Gitarrist Jim Matheos. »Es wäre eh blödsinnig, auf einen Hit zu hoffen. Wir werden noch nicht mal ein Video drehen. Das macht heutzutage doch überhaupt keinen Sinn mehr. Bands unserer Größenordnung haben keine Chance, Airplay bei MTV zu bekommen. Wir könnten zwar theoretisch einen Promo-Clip runterkurbeln, aber das halte ich für verschwendetes Geld.«

Mit den ausufernden Kompositionen ´Something From...

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