RH #159Interview

CREMATORY

Gehasst und vergöttert

Es gibt Kritikerlieblinge, bei denen sich im Gegensatz zu den Bewertungen die Verkaufszahlen dauernd im Keller befinden. Ganz anders verhält es sich bei CREMATORY, deren Verrisse und Schmähungen mittlerweile den Umfang des Alten Testaments erreicht haben. Während Bands der ersten Kategorie meist nach drei Veröffentlichungen wieder in der Versenkung verschwinden, ist das neue Opus "Believe" schon das siebte Album von CREMATORY - Live- und Best-Of-Scheiben nicht mitgerechnet!

Die größte Veränderung seit dem ´98er Output "Act Seven" ist die vollständige Einbeziehung von Gitarrist Matze in den Songwriting- und Produktionsprozess. Neben einem oberamtlichen Gitarrenbrett bei ´Endless´ und ´The Fallen´ (hier gibt es sogar erstmals ein "richtiges" Gitarren-Solo!), das die Schublade Gothic Metal mehr als rechtfertigt, zeichnete er auch für die cleanen Vocals verantwortlich.

»Beim letzten Album ist er leider etwas zu spät zu uns gekommen, weshalb er sich ausschließlich auf die Gitarrenarbeit konzentrierte. Bei „Believe“ war er von Anfang an eingebunden, und wir gaben ihm auch eine Chance als Sänger. Seine stimmliche Leistung hat uns alle umgehauen. Was Ville Valo kann, das kann unser Matze längst!«, schwärmt Drummer Markus Jüllich. Die HIM-verseuchte Mädchenschar dürfte sich daher den beiden Songs ´Caroline´ und ´Perils Of The Wind´ nicht entziehen können. Das von einer Akustik-Gitarre dominierte ´Why´ wurde sogar gänzlich von Matze geschrieben, was seinen Status in der Band...

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