RH #158Interview

KING DIAMOND

...erklärt uns die Welt

Der Diamantenkönig ist schon ein echtes Unikum. Schließlich wären andere Musiker mit dem Frontmann-Job bei Mercyful Fate komplett ausgelastet. Nicht so der passionierte Prince-Raucher mit Wohnsitz Dallas, der letzten Monat mal eben sein bestes Soloalbum seit „The Eye“ rausgehauen hat.

„House Of God“ erinnert streckenweise an „Abigail“ oder „Conspiracy“ und macht vor allem bei nächtlichen Kopfhörersessions ´ne Menge Spaß und Angst. Dass auf der Scheibe jeder Ton an der richtigen Stelle sitzt, verwundert allerdings kein bisschen, wenn man weiß, dass der King mal wieder sein ganzes Herzblut in die neuen Songs gesteckt hat.

»Ich habe zwei Monate konstant an „House Of God“ gearbeitet - solange ich wach war«, plaudert der Geschminkte drauflos. Und das nimmt man dem mehr als redseligen Sänger auch sofort ab. Seine Begeisterung ist bei jedem Wort zu spüren, das durch den Hörer dringt. »Der letzte Song ist erst vier Tage vor dem Studiotermin fertig geworden. Ich habe in diesen acht Wochen genau zwei Leute gesehen: unseren Drummer, dem ich ab und zu mal eine CD mit neuen Tracks in die Hand drückte, und den Studiobesitzer, mit dem ich montags immer Football guckte. Ansonsten bin ich höchstens mal in den Supermarkt gegangen. Meine einzige Konversation bestand daraus, dass ich gefragt wurde, ob ich lieber Plastik- oder Papiertüten hätte, haha. Als wir die Platte dann aufnahmen, war es ein richtiger Schock für mich, die ganzen Leute zu sehen.«

Die selbst auferlegte Isolationshaft hat...

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