RH #157RH vor 10 Jahren

Ohne Gabelstapler geht hier gar nix!

Frühsommer ´90: In der Ex-DDR wird nicht länger Twist getanzt, die Backstreet Boys kommen einige Jährchen zu früh, und beim ersten Rock Hard-Festival gibt´s um ein Haar „Tote auffe Kühlerhaube“.

Den größten Klopfer der 40. RH-Ausgabe drückt sich Holger gleich im Vorwort raus. Den damals wie heute oft und ungerne gehörten Vorwurf, „unter die Yuppies gegangen“ zu sein, kontert er betont unternehmerfreundlich: „Na, denke ich mir, Gott sei Dank, ist schließlich besser als eine Bande von Versagern, die das Wagnis ihres Lebens eingehen und dabei den kürzeren ziehen.“ Damit´s nicht ganz so gutsherrenmäßig rüberkommt, fügt er fünf Zentimeter weiter unten noch hinzu: „An Geld (rote Zahlen ausgenommen!) denkt hier wirklich keiner, denn auch wenn man King Diamond die Hand geschüttelt hat, kann man keine Scheinchen mit ins Grab nehmen.“ Schön rausgewunden...

Schwupps, umgeblättert, und schon springt einem auf den News-Seiten der gewohnt klein gedruckte Wahnsinn entgegen. AC/DC-Sänger Brian Johnson soll die Band ver- und Malcolm Young die Vocals überlassen haben, und während Slutslaughter-Mainman Stratmann es im Vorfeld der GWAR-Tour dabei belässt, „seine alte Plastikaxt, die er als Zwölfjähriger stolz beim Fasching trug“, auszupacken, dient sich Albrecht beim Management der Monster-Aliens als Bühnen-Poser an: „Man kommt ja sonst selten zum Blutspucken.“ Indeed, Franky, indeed!

Blut gespuckt haben könnte allerdings auch MÖTLEY CRÜE-Wifebeater Tommy Lee. Der übersteht „einen...

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