RH #157Interview

CANAAN

Freiwillige Isolationshaft

CANAAN, 1995 gegründet, verknüpfen Dark Metal mit Gothic-Elementen und Ambient-Sounds. Im Gegensatz zum Gros der düsteren Szene gehen die Italiener zu keinem Zeitpunkt plakativ vor. Vielmehr verzücken sie durch eine einzigartige Vielschichtigkeit und kompositorische Dichte. Bislang hat die Band zwei Alben veröffentlicht: "Blue Fire" (1996) sowie die Doppel-CD "Walk Into My Open Womb" (1998), erschienen beim italienischen Kleinstlabel Eibon. Derzeit arbeitet das Quartett an seiner dritten CD, die noch in diesem Jahr von Prophecy Productions veröffentlicht wird.

 

Eine der Hauptaussagen von CANAAN, so erklärt Bandkopf Mauro Berchi (g./keys/v.), ist die konsequente Ablehnung von Religionen, denn sie seien die Droge der dummen Menschen.

 

»Nur Menschen, die nicht in der Lage sind, ihr eigenes Leben zu meistern, brauchen religiösen Glauben. Den Satanismus beziehe ich da mit ein. Religion bedeutet totale Kontrolle über die Masse Mensch und ist zudem ein Ausbeutungsmittel für die Sklaven der heutigen Zeit. Ob nun Christen oder Muslime ­ alle sind irgendwie Sklaven. CANAAN ist jedoch keine Band, die Hass predigt, denn alle Menschen können frei entscheiden, ob sie sich ausbeuten lassen wollen oder nicht.«

 

Mit eurer Musik und mit euren Texten dringt ihr konsequent in euer eigenes Ich ein und fördert Dinge zutage, für die eigentlich ein Psychiater zuständig ist.

 

»Das Konzept hinter "Walk Into My Open Wound" basiert auf Selbsterforschung, auf menschlicher Isolation, Schmerz und...

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