RH #157Interview

GLUECIFER

Ein trockener Furz im Leder-Pyjama

Die selbsternannten „Kings of Rock“ kehren auch auf ihrem dritten Album „Tender Is The Savage“ nicht zur ungestümen Wildheit des Debüts „Ridin´ The Tiger“ zurück. Doch Sänger Biff Malibu bleibt gelassen und erläutert am Telefon, warum GLUECIFER auch weiterhin mit Krone, Robe und Zepter auftreten werden.

Biff, ihr seid heute gerade von einer US-Tour zurückgekehrt. Bist du noch müde?

»Müde nicht, aber hungrig. Ich ziehe mir jetzt erst mal eine Pizza rein, also sei nicht irritiert, wenn ich zwischendurch merkwürdige Geräusche mache.«

Wird schon gehen. Wie war´s denn überhaupt?

»Großartig! Die Shows mit Murder City Devils und Gaza Strippers waren gut besucht, das Wetter war klasse, gutes Essen...«

Gutes Essen? In den Staaten?

»Ja wirklich. Da waren immer Leute, die uns in Lokale geführt haben, wo man eben nicht nur Burger und sonstigen Ami-Fraß kriegt. Das war richtig gut, und wir haben mächtig reingehauen.«

Und zugenommen?

»Ich war vorher schon fett, haha, insofern...«

Als europäische Band ist es ja nicht immer leicht, im Mutterland des Rock´n´Roll Fuß zu fassen. Gab es da Vorurteile, oder hattet ihr so was wie einen Exotenbonus?

»Eigentlich weder noch. Die Amerikaner sind mittlerweile ziemlich offen für Bands aus Europa, was nicht zuletzt ein Verdienst der Hellacopters sein dürfte, die in den Staaten ordentlich abgeräumt haben. Uns wollten viele Leute zunächst gar nicht glauben, dass wir nicht aus Amerika sind, weil wir ziemlich akzentfrei sprechen. Das war schon...

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