RH #157Interview

IMMORTAL

Practise what you preach!

Kommerzieller Erfolg und weltweites Bauchpinseln seitens der Presse ist im Black Metal-Bereich eigentlich nur möglich, wenn die entsprechende Band – vorsichtig formuliert – künstlerische Zugeständnisse macht, ihren stilistischen Kurs korrigiert und zumeist eine gemäßigtere Schiene fährt. Die Ausnahme von dieser Regel heißt IMMORTAL.

Bandgründer und Frontmann Abbath würde sich wohl eher ein Bein amputieren lassen, als Keyboards anzubeten oder mit Vampir-Image die Gothic-Posse zu ködern. Somit hat das Bergener Trio zwar den schwerstmöglichen Weg zum Ruhm gewählt, denn der Erfolg flog den Norwegern nie wie gebratene Tauben in den Mund. Aber so langsam können IMMORTAL die Früchte ihrer Knochenarbeit ernten: "Damned In Black", das mittlerweile sechste Album der Black Metal-Originale, verkauft sich wie Hölle und rennt (weltweit) auf die 100.000 Einheiten zu. Und vor ein paar Tagen haben der 27jährige Abbath und seine blackmetallischen Mitstreiter erstmals in der Bandgeschichte die Schwarzdeibel-Fans in den USA und in Mexiko heimgesucht.

»Mexiko hat die verrücktesten Fans, die ich jemals erlebt habe. Wir haben dort sieben Shows gespielt. Als wir in Mexiko City auf die Bühne kamen, durchbrachen 60 oder 70 Wahnsinnige das Absperrgitter, überrannten die ohnehin schon planlose Security, erklommen die Bühne und begannen tierisch abzuhotten. Und das Verrückteste ist: Es ist nichts kaputt gegangen. Die Fans haben nicht einmal den Mikroständer berührt. In Europa hingegen krabbelt ein Fan...

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