RH #156RH vor 10 Jahren

Quoddel, Quaddel oder Quorthonoddel?

J.B.O. müssen im Mai 1990 schon Rock Hard gelesen haben. Wie sonst hätten sie je auf eine zeitlose Hymne wie ´Verteidiger des wahren Blödsinns´ kommen können?

Nicht nur dank einer typischen Kühnemund-Pappschwert-Headline („Valhalla wütet!“) erhebt sich das Interview mit BATHORY-Chef Quorthon zum schrägen Highlight des Monats. Erst wird nicht recht klar, ob der Knabe nun „Quoddel“, „Quaddel“ oder „Quorthonoddel“ ausgesprochen wird, dann erheitert Meister „Q“ die Gemeinde mit der Beschreibung seiner Bandkumpane: „Wornth ist ein stinklangweiliges Upper-Class-Kid, das sich nicht besonders für Heavy Metal interessiert. Kothaar ist ein fauler, asozialer Schläger. Er hasst Interviews und besäuft sich lieber oder prügelt sich durch die Kneipen von Stockholm.“

„Quoddel“ ist dennoch heilfroh, endlich „ein konstantes Line-up“ gefunden zu haben. „Das will ich jetzt nicht aufs Spiel setzen.“ Klare Sache, warum der Liebhaber von Acts wie Kate Bush und Satan´s Penis nie dazu gekommen ist, mit seiner Zuckertruppe live aufzutreten...

DESTRUCTION, von Holger S., dem Bewohner einer „pulsierenden Großstadt“, freundlich als „Band aus dem Niemandsland - vom Dorf“ angekündigt, haben das gegensätzliche Problem: Sie sind mit ihrem Booker und Manager Rainer Hänsel mächtig unzufrieden: „Er hat uns ständig auf Tour geschickt, was den Vorteil hatte, dass wir keine dummen Fragen stellen konnten. Wir waren dann mit Motörhead unterwegs. Und danach noch mal mit Motörhead. Und anschließend ein drittes Mal...

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