RH #156Interview

SINNER

Stehgeiger auf Schalke

Mit ihrem aktuellen Longplayer „The End Of Sanctuary“ konnten SINNER einen sensationellen dritten Platz im letzten Soundcheck ergattern, was die Band zuvor noch nie geschafft hatte. Und dafür gibt es einen guten Grund: Das neue Album rockt richtig fett, und zwar von vorne bis hinten. Hier hat das erste Wort im Begriff „Power Metal“ noch eine wirkliche Bedeutung.

SINNER haben tatsächlich noch mal einige Briketts draufgelegt und lassen auf „The End Of Sanctuary“ sehr ordentlich die Schwarte krachen. Warum diese Platte so heftig klingt, erklärt Namensgeber Mat Sinner:

»1999 war in privater Hinsicht ein sehr schlechtes Jahr für mich. Ich habe teilweise Dinge erlebt, die ich keinem anderen Menschen wünschen würde. Ich musste quasi mein ganzes Leben neu sortieren. Da hatte sich natürlich viel Frust bei mir angestaut, den ich mit meiner Musik ein wenig kanalisieren konnte. Deswegen ist das eine oder andere Riff sicher etwas brutaler ausgefallen oder mehr nach vorne gespielt. Die Platte hätte anders geklungen, wenn´s mir richtig gut gegangen wäre und nichts auf der Welt mich hätte ärgern können. Die ganzen Geschehnisse habe ich natürlich auch in den Texten verarbeitet.«

Eine Belebung für SINNER war sicherlich auch die Rekrutierung von Gitarrist Henny Wolter, der schon bei seiner alten Band Thunderhead für viel Dampf gesorgt hat. Nach dem Split der Donnerköppe zog er sich aber erst mal aus dem aktiven Musikerleben zurück und kümmerte sich vorwiegend um sein Studio.

»Ich halte Henny...

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