RH #156Interview

FLOWING TEARS

Mit Elefanten in die Koje

Sie gehören zu den Senkrechtstartern der Saison, sind blutjung und stehen auf Nescafé: Die FLOWING TEARS aus dem Saarland haben es mit ihrem dritten Album „Jade“ geschafft, eine Duftmarke im stark besetzten letzten Rock Hard-Soundcheck zu hinterlassen.

Und das nicht zu Unrecht, schließlich ist ihre ruhige und entspannende Mucke mit das Schönste, was man sich seit The Gatherings „How To Measure A Planet“ in die Lauscher stopfen konnte. Mit den HolländerInnen spielte man vor einiger Zeit ein paar Warm-up-Shows, bevor es Anfang März zusammen mit Therion und Voivod auf große Tour ging. Übrigens das erste Mal in der Bandgeschichte, was zu gewissen Eingewöhnungsproblemen führte, wie Gitarrist Benjamin Buss und eine sehr zurückhaltende Stefanie Duchene (v.) zu berichten wissen.

»Wir sind alle noch etwas irritiert von den Kojen im Nightliner«, erzählt der Klampfer. »Lediglich unser Keyboarder Mike Volz schläft 24 Stunden am Tag. Der fühlt sich pudelwohl. Wahrscheinlich baut er sich zu Hause so ´n Ding nach. Wir anderen hatten vor allem in den letzten Tagen doch mächtig mit den ostdeutschen Autobahnen zu kämpfen. Aber eigentlich ist es ganz ruhig bei uns. Wir gehören nicht zu den Combos, die die Mikrowelle durch den Bus werfen.«

Würde man auch nicht vermuten, wenn man die beiden im Backstage-Raum der Bochumer Zeche beobachtet. Die 19jährige Stefanie und der nur unwesentlich ältere Benjamin wirken erstaunlich selbstbewusst und aufgeräumt, obwohl es 30 Minuten später auf die Bühne...

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