RH #156Interview

PARADOX

Spiegelverkehrter Schnauzbart

Paradox

Nachdem die Speed-Metaller aus dem Frankenland auf dem letztjährigen Wacken Open Air nach zehnjähriger Pause einen vielbeachteten Reunion-Gig auf die Bretter legten, war es nur eine Frage der Zeit, bis der berühmteste Metal-Vokuhila Deutschlands, PARADOX-Leader Charly Steinhauer, auch an der Tonträgerfront wieder aktiv wird. 

Verschanzt haben sich Gründungsmitglied, Gitarrist, Sänger und Songwriter Charly, Kai Pasemann (g.) sowie die beiden Sieges Even-Recken Oli und Alex Holzwarth (b./dr.) zu diesem Zweck in dem kleinen, aber feinen Stage One Studio von Ex-Holy Moses-Klampfer Andy Classen im nordrheinwestfälischen Bühne, wo auch schon Alben von Bands wie den Ryker´s, Rotting Christ, Crack Up oder Krisiun eingehämmert wurden. Obwohl seit dem Release des zweiten und zugleich letzten PARADOX-Longplayers "Heresy" mehr als eine Dekade vergangen ist, konnte Gevatter Trend den Bajuwaren nichts anhaben, wie die fünf neuen, überaus abwechslungsreichen Speed-Granaten 'Collision Course', 'Path Of Denial', 'Shattered Illusions', 'Blade For Nothing' und 'Prostitution Of Society' belegen. Allerdings mit dem gravierenden Unterschied, dass mit Alex Holzwarth mittlerweile ein absoluter Meister seines Fachs in die Felle drischt und Charlies Vocals heutzutage mehr an Flotsam & Jetsam-Frontröhre Eric A.K. als an Metallicas James Hetfield erinnern. Darüber hinaus hat Andy Classen "Collision Course" einen zeitgemäßen Mördersound verpasst, der auch Traditionalisten kaum verprellen wird.

»Mir geht...

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