RH #155Titelstory

HALFORD

Painkiller 2000!

Kaum einem Album - ausgenommen Iron Maidens Reunion-CD - fiebert die Metal-Welt wohl mehr entgegen als dem neuen Opus von Ex-Judas Priest-Frontmann ROB HALFORD, der im Frühjahr 2000 nicht nur enorm viel an verlorenem Boden wiedergutzumachen hat, sondern auch um seine Glaubwürdigkeit kämpft.

 

Da ist es beinahe Ironie des Schicksals, dass der englische Metal-Gott sein schwermetallisches Comeback ganz in der Nähe des Studios vorbereitet, wo 1996 das für viele Fans dunkelste Kapitel seiner Karriere seinen Anfang nahm. Ein Moment, den Halford mit seinem neuen Album, das im Mai vom Stapel gelassen wird, so schnell wie möglich vergessen machen möchte, wie sich während unseres Gesprächs an einem regnerischen südkalifornischen Februar-Nachmittag ziemlich schnell herausstellt...

 

 

 

Rob, wann wurde dir bewusst, dass das Two-Projekt zum Scheitern verurteilt war?

 

 

 

»Vom kommerziellen Standpunkt her betrachtet, hatte ich keine Ahnung, was passieren würde. Aber lass mich hier gleich etwas klarstellen: Der einzige Grund, weshalb ich das Ding letzten Endes durchgezogen habe, war Trent Reznor, für den ich sehr großen Respekt empfinde. Ohne Trent hätte ich das Ganze an einem gewissen Punkt wahrscheinlich fallen lassen - mit ihm an Bord wurde es zu einer Herausforderung, und wir waren neugierig darauf, was passieren würde. Natürlich war "Voyeurs" absolut kein Metal-Album - darüber braucht man gar nicht erst zu diskutieren. Ich habe mir die Scheibe vor kurzem wieder angehört....

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.