RH #155Interview

OLEANDER

Botanische Spätzünder

Manche Gruppen wie Silverchair oder Kittie sind noch minderjährig, wenn sie ihren ersten Plattenvertrag bekommen, andere Bands dagegen brauchen über ein Jahrzehnt, bis sie ihre Musik endlich veröffentlichen können. Zur zweiten Kategorie gehören OLEANDER, die ihr Debüt "February Son" kürzlich im Vorprogramm von Filter vorstellten.

 

»Obwohl wir uns stilistisch doch erheblich unterscheiden, hat uns das Publikum überall eine Chance gegeben. Dank der guten Reaktionen hat die Filter-Tour sehr viel Spaß gemacht«, erzählt Gitarrist Ric Ivanisevich. Der unauffällige Mittdreißiger macht einen ruhigen, abgeklärten Eindruck und wirkt alles andere als glamourös. Das will er auch gar nicht. Vielmehr steht er zum "Menschen wie du und ich"-Image und erzählt, dass Sänger Thomas Flowers früher Busschaffner war und er selbst in einem Plattenladen gearbeitet hat.

 

»Durch diese Jobs und unsere jahrelange harte Arbeit mit der Band haben wir einen ausgeprägten Bezug zur Realität und wissen unseren Erfolg sehr zu schätzen. Von daher bin ich froh, dass er uns nicht gleich am Anfang in den Schoß gefallen ist. Wären wir noch um die 20 und hätten nicht diesen Erfahrungsschatz, würden wir bestimmt den üblichen Tour-Anreizen wie Alkohol- und Drogen-Exzessen oder Groupies erliegen. Vor zehn Jahren war ich nämlich um einiges wilder - das hätte gefährlich werden können. Mir tun die Bands leid, die sofort voll durchstarten und dann nur noch den Abstieg vor sich haben.

 

Thomas und unser Basser Doug...

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