RH #155Interview

NOCTURNUS

Death Metal-Innovatoren

Als erste Death Metal-Band überhaupt setzten NOCTURNUS vor über zehn Jahren Keyboards als vollwertiges Instrument ein und waren trotzdem kompromißlos heavy. Keine Spur von poppigen Gothic-Elementen oder schwülstigem Bombast - stattdessen erschufen NOCTURNUS Paradebeispiele todesbleierner Musikalität.

 

Ihre ersten beiden Alben "The Key" (1990) und "Thresholds" (1991) - Sternstunden des technisch anspruchsvollen Death Metals - wurden durch die Bank abgefeiert und verkauften sich mehr als ordentlich: Alleine "The Key" wanderte rund 50.000 Mal über die Ladentheken! Trotzdem lösten sich NOCTURNUS nach nur einer weiteren Single und Mini-CD sang- und klanglos auf. Die Gründe dafür drangen nie wirklich an die Öffentlichkeit.

 

»Wir hatten über vier Jahre lang, seit unserem ersten Demo aus dem Jahre 1988, nur für NOCTURNUS gelebt«, erklärt Keyboarder Louis Panzer, der von Anfang an dabei ist. »Unsere Tourneen, u.a. mit Bolt Thrower, Napalm Death, Godflesh und Confessor, waren verdammt kräftezehrend. Wir waren schlicht und einfach ausgebrannt. Außerdem war das Verhältnis der einzelnen Musiker untereinander zum Schluß nicht mehr das beste.«

 

Line-up-Probleme hatten NOCTURNUS sowieso von Anfang an: Schon nach dem ersten Album trennten sie sich von Basser Jeff Estes und holten sich mit Dan Izzo einen neuen Shouter in die Band (zuvor hatte Ex-Morbid Angel-Drummer Mike Browning das Gesangsmikro bedient). Mike wiederum, der auf der zweiten Scheibe "Thresholds" nur noch trommelte, wurde...

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