RH #155Interview

FISHBONE

Arschtritt mit Aquarium

Schwarze Rockmusik hat sich bisher - mit Ausnahme von Living Colour und Mother´s Finest - kaum durchsetzen können. Die Fusion-Freaks von FISHBONE lassen sich davon jedoch nicht entmutigen und legen im neuen Jahrtausend mit "The Psychotic Friends Nuttwerx" ein Projekt-Album vor, das mit etlichen prominenten Gästen "geladen" ist.

 

Die Band entstand Anfang der Achtziger aus der Gang einer Junior High School in Los Angeles. Bereits damals vermischte sie spielerisch Einflüsse aus Rock, Punk, Funk, Blues, Rhythm´n´Blues, Rap und Jazz zu einem wilden, einzigartigen Sound, der später von zahlreichen Crossover-Acts mehr oder weniger erfolgreich kopiert wurde. Diese Pionier-Rolle konnten FISHBONE jedoch nie in entsprechende kommerzielle Erfolge umsetzen, obwohl sie eine eingeschworene, treue Fangemeinde haben und größere Clubs in der Regel zu füllen vermögen. Das Ausbleiben von Edelmetall-Auszeichnungen haben nicht alle Mitglieder so gut verkraftet wie die RH-Gesprächspartner Angelo Moore (v.) und Norwood Fisher (b./v.), dessen Bruder Fish (dr.) nach der letzten Scheibe "Chim Chim´s Bad Ass Revenge" ausstieg.

 

»Er war ziemlich frustriert, weil wir bis heute nicht dahin gekommen sind, wo wir seiner Meinung nach hingehören. Er ist ganz fraglos einer der weltbesten Schlagzeuger und will auch dementsprechend verdienen. Jetzt arbeitet er als Studiomusiker.«

 

Sein Abgang war nicht der einzige; die halbe Band musste neu zusammengestellt werden. Prominentester Neuzugang ist dabei...

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