RH #155Interview

DARKSEED

Keine Reizwäsche für die SPD

Was hat der japanische Musikmarkt mit der FDP zu tun? Und hat die Partei Gemeinsamkeiten mit einer Gothic Metal-Band, die ganz anonym der CDU spendet? DARKSEED-Sänger Stefan Hertrich klärt auf.

 

Trends hat sich die Münchner Band noch nie angepasst. 1992 gegründet, um melodischen Death Metal mit Gothic-Elementen zu verbinden, sind DARKSEED diesem Metier über die Jahre treu geblieben. Einen wesentlichen Unterschied zu früher gibt es jedoch: Der 23jährige Stefan Hertrich hat im Laufe der Zeit das Singen erlernt und sorgt auf dem aktuellen Album der Süddeutschen, "Diving Into Darkness", für wohlige Gänsehautmomente.

 

»Ich grunze weniger als früher. Andererseits möchte ich nicht gänzlich darauf verzichten, um unsere alten Fans nicht zu vergraulen. Ausschließlich klaren Gesang lehne ich ab, denn wir möchten DARKSEED nicht auf Biegen und Brechen in eine kommerziellere, modernere Richtung drängen.«

 

Würdest du DARKSEED als moderne, konservative oder zeitlose Band bezeichnen?

 

»Mit dem Begriff "zeitlos" tue ich mich schwer, da ich nicht weiß, was in zwei Jahren noch von Bestand sein wird. Ich denke, dass wir viel vom konservativen Gothic Metal in uns tragen. Aber wir versuchen, diesen mit elektronischen Elementen moderner zu gestalten. Modern und konservativ zur gleichen Zeit - so einfach ist das Rezept.«

 

Du singst auch bei Betray My Secrets, einer Ethno-Metal-Band. Brauchst du wegen chronischer Unterbeschäftigung zwei Combos? Oder ist das Korsett von DARKSEED zu eng...

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