RH #154Interview

ROCKET SCIENTISTS

Blut geleckt!

Symphonischer Progressive-Hardrock muß nicht angestaubt, abgehoben und vergeistigt klingen. Daß es auch anders geht, beweisen zwei altgediente Musiker aus Kalifornien, die im Fahrwasser von Acts wie Ayreon oder Lana Lane Großartiges zustande bringen.

Das Debütalbum der ROCKET SCIENTISTS, „Earthbound“ erschien 1993 und bot eine Art Progressiv-Pop, der nur in Ansätzen erahnen ließ, wohin die Entwicklung der Band noch führen würde. Der ´95er Nachfolger „Brutal Architecture“ fiel schon wesentlich experimenteller aus und ermöglichte der Band eine Europatour (´97) mit mehreren Festival-Auftritten im Progressiv-Sektor. Auf dieser Tour entstand das dritte ROCKET SCIENTISTS-Album, der Live-Mitschnitt „Earth Below And Sky Above“, zu dem es auch ein Live-Video („Live in Bruchsal“) gab. Erst mit ihrem vierten Longplayer, dem in Heft 152 besprochenen, erstklassigen „Oblivion Days“, konnte die Band auch außerhalb der Progressiv-Szene auf sich aufmerksam machen und steuerte härtere Gefilde an.

»Das liegt wohl vor allem daran, daß wir erst sehr spät auf Tour gegangen sind«, erklärt Sänger/Gitarrist Mark McCrite, der zusammen mit Keyboarder Erik Norlander den Kern der Band bildet. »Erst lange nach Veröffentlichung des zweiten Albums hatten wir die richtigen Musiker gefunden, um unsere Songs live reproduzieren zu können. Vieles wurde automatisch rockiger, weil man sich auf der Bühne einfach anders verhält als im Studio. Unser Live-Album dokumentiert diese Veränderungen und hatte einen...

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