RH #153Interview

WOLFPACK

»CDs? Uns gibt´s nur auf Vinyl!«

Mit ihrer brillanten Fusion aus derbem Crustcore und brutalem Metal plazierten sich die beiden WOLFPACK-Longplayer "A New Dawn Fades" und "Lycanthro Punk" souverän in unserer "Dynamit"-Abteilung. Doch bei "Allday Hell" ist alles anders...

 

Das dritte Album der Schweden ist räudiger Crust in seiner ursprünglichsten und unkommerziellsten Form: simpel, krachig, wunderbar stumpf und nur auf Vinyl erhältlich. Und da die Vokabel "Plattenspieler" in der Rock Hard-Redaktion immer mehr zum Fremdwort mutiert, war´s auch nix mit einer Aufnahme der LP in den Soundcheck. Gitarrist Erik klärt über die Gründe der Back-to-the-roots-Besinnung auf:

 

»Zunächst haben wir nach der "Lycanthro Punk"-Tour unseren Sänger Jonsson gefeuert. Er hatte andere Vorstellungen als wir, was die Menge an Alkohol angeht, die man vor einem Gig konsumieren sollte. Bei einigen Shows hat er einfach nur völlig zugedröhnt auf der Bühne rumgesessen, und das war gegenüber dem Publikum nicht gerade fair. Die Leute zahlen schließlich, um eine gute Performance zu sehen. Der Rest der Band säuft auch ganz gern, aber nicht so viel, daß wir nicht mehr stehen können. Wenn uns sowas passiert, dann eher NACH dem Auftritt, haha!«

 

Jonsson wurde also gekickt und widmet sich jetzt wahrscheinlich ausschließlich seinen liebsten Hobbys: Sozialhilfe-Empfang und selbstgebrannter Schnaps. Für den vakanten Posten griffen sich die vier verbliebenen WOLFPACKs einen alten Kumpel namens Micke.

 

»Drei von uns haben mit ihm schon...

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